Coronavirus

 

Coronavirus

Den neusten Stand erfahren Sie beim Robert Koch Institut Adresse weiter unten. Oder bei den Krankenkassen

Adressen aller Krankenkassen Link siehe unten

Inzwischen gibt es bundesweit zahlreiche bestätigte Fälle einer Infektion mit dem Coronavirus (SARS-CoV-2). Aktuell schätzt das Robert-Koch-Institut (RKI) die Gefahr für die Gesundheit der deutschen Bevölkerung als „mäßig“ ein, eine weitere Ausbreitung wird erwartet. Das Virus wird von Mensch zu Mensch übertragen, insbesondere durch direkten Kontakt, aber auch durch Tröpfcheninfektion beim Husten oder Niesen.

Informationen über die Symptome, Behandlung, Verbreitung und Vorbeugung der Erkrankung erhalten Sie an zahlreichen Beratungstelefonen u.a. der gesetzlichen Krankenkassen.

Darüber hinaus informieren die Krankenkassen auch auf ihren Websites über den Coronavirus. Eine Liste aller Krankenkassen und deren Websites finden Sie hier: Krankenkassenlisteoder direkt 

https://www.gkv-spitzenverband.de/service/versicherten_service/covid_2019/coronavirus.jsp

Häufige Fragen und Antworten

1. Wie kann man sich vor einer Ansteckung schützen?

Wie bei Influenza und anderen Atemwegserkrankungen schützen das Einhalten der Husten- und Nies-Etikette, eine gute Händehygiene, sowie Abstand zu Erkrankten (etwa 1 bis 2 Meter) auch vor einer Übertragung des neuartigen Coronavirus. Diese Maßnahmen sind auch in Anbetracht der Grippewelle überall und jederzeit angeraten.

2. An welchen Symptomen ist das Virus zu erkennen?

Nach bisherigen Erkenntnissen beginnt die Krankheit in den meisten Fällen mit Fieber, trockenem Husten, Abgeschlagenheit und Muskelschmerzen. Innerhalb einer Woche kann dann eine zunehmende Atemnot eintreten.

Schwer erkrankte Patienten entwickeln mitunter ein akutes Atemnotsyndrom, das eine mechanische Beatmung nötig macht. Ein Teil der Infizierten zeigt jedoch nur leichte Erkältungssymptome, wie etwa Halsschmerzen.

Vereinzelt können auch Durchfälle auftreten. Durchschnittlich wird die Inkubationszeit auf fünf Tage geschätzt. Das RKI geht von einer Inkubationszeit von bis zu 14 Tagen aus.

3. Was sollten Personen tun, die Sorge haben, sich mit dem neuartigen Coronavirus angesteckt zu haben?

Personen, die einen persönlichen Kontakt zu einer Person hatten, bei der das neuartige Coronavirus im Labor nachgewiesen wurde und Personen, die sich in einem Risikogebiet aufgehalten haben, sollten generell Kontakte zu anderen Personen vermeiden und sich unverzüglich mit dem zuständigen Gesundheitsamt in Verbindung setzen. Die Kontaktdaten kann man z. B. über die Datenbank des Robert Koch-Instituts (RKI) abfragen.

Nähere Infoś finden Sie hier

https://www.rki.de/                                                                                    DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Steckbrief.html#doc13776792bodyText1

Wenn Sie medizinische Hilfe benötigen, gehen Sie bitte nicht direkt in eine Arztpraxis oder die Notaufnahme eines Krankenhauses sondern melden sich zuvor telefonisch an mit dem Hinweis auf Ihren Kontakt zu einer Person, bei der das neuartige Coronavirus nachgewiesen wurde. Wenn Sie von einer Reise aus Regionen mit vermehrten Übertragungen zurückgekehrt sind und innerhalb von 14 Tagen Fieber, Husten oder Atemnot entwickeln, sollten Sie sich ebenfalls zunächst telefonisch erkundigen. Eine gute Anlaufstelle ist hier der ärztliche Bereitschaftsdienst mit seiner kostenlosen Rufnummer 116117.

4. Wie sollten sich Personen verhalten, die sich erkältet fühlen, aber weder in einem Risikogebiet waren, noch Kontakt zu einer infizierten Person hatten?

Wenn Sie nur eine leichte Erkrankung der obereren Atemwege haben und nicht die Kriterien des Robert-Koch-Instituts (RKI) für einen Verdacht auf eine Infektion mit COVID-19 erfüllen, rufen Sie bitte zunächst bei Ihrer Arztpraxis an. Der Arzt kann Ihnen, wenn dies nötig ist, nach telefonischer Rücksprache eine Bescheinigung auf Arbeitsunfähigkeit (AU) bis maximal sieben Tage ausstellen. Sie müssen dafür nicht die Arztpraxis aufsuchen. Darauf haben sich die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) und der GKV-Spitzenverband am 9. März 2020 angesichts der derzeit herausfordernden Situation verständigt. Die Regelung gilt zunächst für vier Wochen und soll helfen, die Weiterverbreitung des Coronavirus einzudämmen und Arztpraxen sowie Patienten zu entlasten.

5. Wie wird eine Infektion mit dem Coronavirus behandelt?

Aktuell gibt es noch keine spezifische Therapie für das neuartige Coronavirus. Wurde die Erkrankung durch einen Test bestätigt, können einzelne Symptome mit fiebersenkenden Mitteln und eventuelle Zusatzinfektionen mit einer medikamentösen Therapie der Atemwege behandelt werden. Ob ein Corona-Test notwendig ist, entscheidet der behandelnde Arzt unter Berücksichtigung der Kriterien des RKI. Die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen dann die Finanzierung.

Momentan steht kein Impfstoff zur Verfügung. Wann ein Impfstoff zur Verfügung stehen könnte, ist derzeit nicht absehbar.

Gesetzliche Zuzahlungen- für Medikamente-Krankenhaus-Hilfsmittel

Neben den gesetzlichen Zuzahlungen haben Versicherte für bestimmte Leistungen finanzielle Eigenanteile zu leisten. Hierzu gehören beispielsweise Eigenanteile, wenn die Kosten eines Arzneimittels den Festbetrag überschreiten (sogenannte Mehrkosten), oder Eigenanteile zu Zahnersatz, Kieferorthopädie, Hilfsmitteln, die auch Gebrauchsgegenstände sind (z. B. orthopädische Schuhe), sowie künstlicher Befruchtung.

Zuzahlung Grenzen / Ausnahmen
Arznei- und Verbandmittel 10 % des Preises jedoch mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro;
allerdings nicht mehr als die tatsächlichen Kosten des Mittels
Fahrkosten pro Fahrt 10 % des Preises jedoch mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro;
allerdings nicht mehr als die tatsächlichen Kosten der FahrtAusnahme:
Die Zuzahlung haben auch Kinder und Jugendliche zu leisten, die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Häusliche Krankenpflege 10 % der Kosten zuzüglich 10 Euro je Verordnung begrenzt auf 28 Tage pro Kalenderjahr
Haushaltshilfe 10 % der kalendertäglichen Kosten jedoch mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro;
allerdings nicht mehr als die tatsächlichen Kosten der Leistung
Heilmittel 10 % der Kosten des Mittels zuzüglich 10 Euro je Verordnung
Hilfsmittel 10 % für jedes Mittel jedoch mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro;
allerdings nicht mehr als die tatsächlichen Kosten des Mittels
Ausnahme:
Hilfsmittel, die zum Verbrauch bestimmt sind: 10 % je Packung, maximal 10 Euro pro Monat
Krankenhaus-
behandlung
10 Euro pro Kalendertag maximal 28 Tage pro Kalenderjahr
Stationäre Vorsorge 10 Euro pro Tag
Medizinische Rehabilitation (ambulant und stationär) 10 Euro pro Tag bei Anschlussrehabilitation begrenzt auf 28 Tage pro Kalenderjahr
Medizinische Vorsorge und Rehabilitation für Mütter und Väter 10 Euro pro Tag
Soziotherapie 10 % der kalendertäglichen Kosten jedoch mindestens 5 Euro, höchstens 10 Euro;
allerdings nicht mehr als die tatsächlichen Kosten des Mittels

https://www.gkv-spitzenverband.de

Flugreisen mit Schwerbehinderungen

Sicherheitsvorschriften von Fluggesellschaft bei der Beförderung von Passagieren mit eingeschränkter Mobilität (PRM) gemäß EG-Verordnung Nr.1107/2006

Begriffsbestimmung

Personen, deren Mobilität bei der Benutzung von Beförderungsmitteln wegen einer körperlichen (sensorischen oder motorischen, dauerhaften oder zeitweiligen) Behinderung, einer geistigen Behinderung oder Beeinträchtigung wegen anderer Behinderungen oder aufgrund des Alters eingeschränkt ist, erhalten eine ihrem Zustand angemessene Unterstützung und eine Anpassung der für alle Fluggäste bereitgestellten Dienstleistungen an ihre besonderen Bedürfnisse

der Fluggesellschaft
Beschränkung der Anzahl der beförderten PRM aus Sicherheitsgründen

Um die Sicherheit der Passagiere mit eingeschränkter Mobilität sowie aller anderen Passagiere zu gewährleisten, kann die Fluggesellschaft die Anzahl der pro Flug beförderten Personen mit eingeschränkter Mobilität beschränken (Art. 4 Abs.1 VO (EG) Nr. 1107/2006). Maßgebend für die Beschränkung ist insbesondere, ob im Falle einer Notlandung eine ausreichend schnelle Evakuierung aller Passagiere gewährleistet ist.
Berücksichtigt wird dabei der Grad der Einschränkung, das eingesetzte Fluggerät und das Vorhandensein oder Nichtvorhandensein einer nicht eingeschränkten Begleitperson auf dem Flug.
Das Letztentscheidungsrecht über die Beförderung liegt beim Verantwortlichen Luftfahrzeugführer.

Begleitpersonen

Eine Begleitperson darf in ihrer Mobilität nicht eingeschränkt sein. Sie muss mindestens 16 Jahre alt sein, darf keine weiteren betreuungsbedürftigen Fluggäste, z. B. Kleinkind, begleiten und muss auf einem Sitzplatz neben dem Passagier mit eingeschränkter Mobilität befördert werden. Dieser Sitzplatz darf nicht an einem Ausgang liegen. Es wird empfohlen, für jeden Passagier der Kategorie WCHS eine nicht eingeschränkte Begleitperson auf dem Flug mitzunehmen. Für Fluggäste der Kategorien WCHC/STCR wird im Regelfall eine Begleitung durch zwei nicht eingeschränkte Passagiere empfohlen. Bei der Beförderung von Passagieren der Kategorie BLND wird für jeweils zwei eingeschränkte Passagiere eine Begleitung durch eine nicht eingeschränkte Begleitperson empfohlen.

Sitzplatzzuteilung an Passagiere mit eingeschränkter Mobilität

Bei der Zuteilung von Sitzplätzen an Personen mit eingeschränkter Mobilität beachtet Fluggesellschaft, dass die Kabinenbesatzung nicht in ihren Aufgaben gestört wird, der Zugang zur Notausrüstung und die Räumung des Flugzeuges in Notfällen nicht behindert wird (Verordnung (EU ) Nr. 965/2012 – CAT.OP.MPA.155). Insbesondere dürfen Passagiere mit eingeschränkter Mobilität nicht in einer Sitzreihe an einem Notausgang befördert werden. Dies gilt gleichermaßen für begleitete wie für unbegleitete Passagiere mit eingeschränkter Mobilität.

Sonderbestimmungen für sehgeschädigte Passagiere

Blinde Fluggäste können mit einem Blindenhund befördert werden. Der Blindenhund kann in der Kabine befördert werden. In diesem Fall wird der Passagier mit dem Blindenhund stets in der ersten Reihe befördert. Insgesamt können höchstens zwei Blindenhunde pro Flug befördert werden.

Information bei Nichtbeförderung

Sollte aus Gründen der Sicherheit die Beförderung einer Person mit eingeschränkter Mobilität nicht möglich sein, so wird die Fluggesellschaft die Gründe für die Nichtbeförderung mitteilen.

Reservierungscodes


Reservierungscodes für Gehbehinderungen

Hilfe bis zum Flugzeug: Hilfe bis zur Flugzeugtür: Hilfe bis zum Sitzplatz:
WCHR (Wheelchair Ramp) WCHS (Wheelchair Steps) WCHC (Wheelchair Carry)
gehbehinderter Fluggast stark gehbehinderter Fluggast gehunfähiger Fluggast
– benötigt Hilfe im Flughafengebäude zum/vom Gate oder Ausgang – ist nur eingeschränkt gehfähig – kann aber einen Fluggastsitz mit aufgestellter Rückenlehne benutzen
– benötigt vor dem Ein- und nach dem Aussteigen einen Rollstuhl oder eine ähnliche Hilfe – kann Treppen nicht allein überwinden und einen Vorfeldbus nicht benutzen – kann sich nicht ohne fremde Hilfe bewegen (z.B. Querschnittslähmung oder Multiple Sklerose im fortgeschrittenen Stadium)
– kann aber Treppen selbst überwinden und ohne Hilfe einen Vorfeldbus benutzen – benötigt jedoch keine fremde Hilfe in der Fluggastkabine
– benötigt keine fremde Hilfe in der Fluggastkabine


Weitere Reservierungscodes

VIMP Fluggast ist sehgeschädigt
HIMP Fluggast ist hörgeschädigt
NSPK Fluggast ist stumm
NHEA/NSPK Fluggast ist taubstumm
STCR Fluggast kann ausschließlich auf einer Krankenliege befördert werden
DPNA alle übrigen Fluggäste, die besondere Hilfe benötigen, u. a. geistig Behinderte

 

Gefährliche Schlafapnoe

Wer schnarcht und nichts dagegen unternimmt schläft & lebt gefährdet!

  • lautes und unregelmäßiges Schnarchen?
  • ständige Müdigkeit am Tage?
  • morgendlicher Kopfschmerz?
  • nachlassen geistiger Leistungsfähigkeit?

= lebensverkürzende Schlafapnoe!

mit tückischen Auswirkungen auf

  • die tägliche Arbeit
  • das Autofahren
  • den hohen Blutdruck
  • das Herz
  • das zentrale Nervensystem
  • die Lungenfunktion

Was ist Schlafapnoe?

 

Wenn im Schlaf die Atmung aussetzt… …oft für Sekunden, manchmal aber auch bis zu 1-3 Minuten. Und das bis zu 200 mal pro Nacht! Betroffen hiervon sind Menschen die schnarchen. Dies sind etwa 10% der Männer ab 40 Jahren und 5% der Frauen. Nicht alle Schnarcher leiden unter Schlafapnoe! Ziemlich sicher aber die starken, unregelmäßigen Schnarcher!

Und: Auch Nicht-Schnarcher können an der Schlafapnoe leiden!

-Tagesmüdigkeit

-Herzbeschwerden, bis zum Infarkt

-Bluthochdruck, bis zum Schlaganfall

-Kopfschmerzen am Morgen

-Albträume und unruhiger Schlaf

-Konzentrationsschwäche

-Nachlassen geistiger Leistung

-Potenzstörungen

-Nervosität und gesteigerte Reizbarkeit

-Einschlafneigung bei der Autofahrt und im Beruf (Sekundenschlaf)

und viele andere Beschwerden sind mögliche Auswirkungen der Schlafapnoe.

Machen Sie einen ersten Schritt!

Für weitere Informationen besuchen Sie ein Informationstreffen unserer

Warnung vor Phishing

   Warnung vor Phishing :

Sehr geehrte Leserinnen und Leser,

wir möchten Sie hiermit über eine aktuell laufende „Phishing“-Kampagne informieren und das Thema „Phishing“ allgemein noch einmal ins Gedächtnis rufen.

Seiteninhalt

​ Unter „Phishing“ versteht man (vereinfacht gesagt) eine Art von Angriff über das Internet, bei der der Angreifer versucht, Eingabedaten (meist Login-Daten, also Benutzername und Passwort) von Zielpersonen abzugreifen, um sich so Zugang zu Systemen, Portalen o. Ä. zu verschaffen und der Zielperson damit zu schaden oder Zugang zu weiteren Informationen zu erhalten. Meist werden dabei gefälschte Webauftritte benutzt, um die Zielperson dazu zu bewegen, seine/ihre Anmeldedaten auf der vermeintlich vertrauten Website einzugeben. Beispiele sind ein gefälschter Online-Banking Login oder ein gefälschter Webshop, der dem Original jedoch häufig täuschend ähnlich sieht. Erfolgreiche Angriffe bleiben zudem oftmals unbemerkt, wenn Sie keinen direkten Schaden verursachen (z. B. Abbuchung von Geld), sondern zum Beispiel für das Abgreifen von Informationen verwendet werden, was sie besonders gefährlich macht. Weitergehende Infos finden Sie im Netz, zum Beispiel auf Wikipedia.

Um sich vor solchen Angriffe zu schützen, raten wir Ihnen grundsätzlich (dienstlich und privat):

  • Öffnen Sie nur Links, bei denen Sie sich sicher sind, dass diese von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen
  • Verwenden Sie für Websites, die Ihnen bekannt sind, bevorzugt Links, die Sie selbst gespeichert haben, anstatt auf Links in E-Mails oder anderen Quellen zu klicken
  • Geben Sie keine Anmeldedaten auf Websites ein, die Sie nicht kennen oder die Ihnen aus sonstigen Gründen nicht vertrauenswürdig erscheinen
  • Überprüfen Sie die Adresse/URL der Website auf korrekte Rechtschreibung, um die Korrektheit der aufgerufenen Seite zu überprüfen
  • Stellen Sie sicher, dass es sich um eine verschlüsselte Verbindung handelt (erkennbar an dem “s“ in https://… am Anfang der Adresse/URL)
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Browser beim Aufruf der Seite keinen „Zertifikatsfehler“ meldet
    • Dies kann ein Anzeichen für eine gefälschte oder kompromittierte Webseite sein

Wenden Sie sich im Zweifel oder bei sonstigen Fragen gerne an den Verfassuingsschutz Hessen oder entsprechenden Stellen.

Hier finden Sie darüber hinaus ein PDF vom Landesamt für Verfassungsschutz Hessen, in welchem über eine aktuell laufende, bekannte „Phishing“-Kampagne informiert wird. Außerdem arbeiten wir zur Zeit an einer Möglichkeit, um Sie laufend über aktuell bekannte Cyber-Bedrohungen zu informieren.

Tabelle für Kleidergrössen bei Damen und Herren

Geht es Ihnen wie mir – Sie kennen nicht die Aufgliederung Ihrer Kleidergröße. Vielleicht bringen die u.g. Tabellen etwas Licht ins Dunkle der Größen

 

Herren Größen 

38 40 42 44 46 48 50 52 54 56 58 60 62 64 66 68 70
Körpergröße 156 160 164 168 171 174 177 180 182 184 186 188 190 192 194 196 198
Brustumfang 76 80 84 88 92 96 100 104 108 112 116 120 124 128 132 136 140
Bundumfang 64 68 72 76 80 84 88 92 98 102 108 114 120 126 132 138 144
Schrittlänge 71 72 73 74 76 78 79 80 81 82 83 84 84 85 86 87 88
vordere Ärmell. 40 41 42 43 44 45 46 47 47,5 48 48,5 49 49 49,5 50 50,5 51
Bauch Größen 51 53 55 57 59 61 63 65 67 69
Körpergröße 170 172 174 176 178 179 180 181 182 183
Brustumfang 100 104 108 112 116 120 124 128 132 136
Bundumfang 104 110 114 120 124 130 134 138 142 148
Schrittlänge 74 75 76 78 79 80 81 82 83 84
vordere Ärmell. 46 47 47,5 48 48,5 49 49 49,5 49,5 50
Schlanke Größen 90 94 98 102 106 110 114 118
Körpergröße 177 180 183 186 188 190 192 194
Brustumfang 88 92 96 100 104 108 112 116
Bundumfang 76 80 84 88 92 96 100 104
Schrittlänge 79 80 81 82 83 84 85 86
vordere Ärmell. 46 47 48 49 49,5 50 50,5 51
Untersetzte Größen 24 25 26 27 28 29 30
Körpergröße 168 171 174 176 178 180 182
Brustumfang 96 100 104 108 112 116 120
Bundumfang 88 92 96 100 106 110 114
Schrittlänge 74 76 77 78 79 80 81
vordere Ärmell. 44 45 45,5 46 46,5 47 47,5

Alle Körpermaße sind in cm angegeben

 

Damen Größen 

34 36 38 40 42 44 46 48 50 52 54
Körperhöhe 168 168 168 168 168 168 168 168 168 168 168
Brustumfang 80 84 88 92 96 100 104 110 116 122 128
Taillenumfang 65 68 72 76 80 84 88 94,5 101 108 114
Schrittlänge 78 78 78 78 78 78 77 77 77 77 77
Armlänge 60 60 60 60 60 61 61 61 61 62 62

Alle Körpermaße sind in cm angegeben  

 

Tabelle zum Umrechnen der Größen (normale Größen / internationale Größen)

Größendefinition XS S M L XL XXL XXXL XXXXL
Herren 40/42 44/46 48/50 52/54 56/58 60/62 64/66 68/70
Damen 34 36/38 38/40 42 44 46 48/50

Eine kleine Allergie-Fibel

Eine kleine Allergie-Fibel

Die Zahl der Allergie-Erkrankungen hat sich in den letzten drei Jahrzehnten vervielfacht. Immer mehr Menschen reagieren auf allergene Stoffe (Antigene). So soll in Deutschland jeder elfte Bundesbürger unter Heuschnupfen leiden (das sind viermal so viele Männer und Frauen wie vor ca. 30 Jahren) und die Anzahl der Menschen, die an allergischem Asthma leidet, hat sich in dieser Zeit verdoppelt. Nicht selten gesellt sich einer bestehenden Allergie eine weitere hinzu. Eine starke Einschränkung der Lebensqualität der Betroffenen (sowie deren Angehörigen) ist die Folge.

Die Gründe für die Zunahme von allergischen Reaktionen sind mehrschichtig. Viele der zusammenhängenden Faktoren sind noch nicht völlig geklärt. Hier einige mögliche Ursachen:

  • Immer mehr neue Stoffe werden biotechnologisch oder chemisch synthetisiert gewonnen (allein in Europa sind 130.000 Chemiestoffe im Handel, jedes Jahr kommen Hunderte dazu)
  • Zunahme täglicher Stress-Situationen — Dauerstress — Abnahme des seelischen Wohlbefindens. Die Psyche kann ebenfalls ein Faktor sein, der die Bereitschaft des Körpers verstärkt (bzw. schwächt), auf ein Antigen allergisch zu reagieren
  • Import vieler ungewöhnlicher exotischer Früchte; Entstehung von Schimmelpilzen durch lange Lagerung
  • Rauchen (Tabakrauch = größter Luftverschmutzer in den Innenräumen)
  • Wohngifte → Zu lange Aufenthalte in geschlossenen Räumen. Es ist erwiesen, dass die zunehmende Belastung in Innenräumen besonders hoch ist: Feuchte Kellerräume, nasse Flecken unter der Tapete und hinter den Schränken, feuchte Wäsche, schlecht oder nicht belüftbare Badezimmer etc.
  • Luftverschmutzung
  • Gifte am Arbeitsplatz

Was ist unter dem Begriff „Allergie“ zu verstehen?

Allergie ist eine überschießende (= zu starke körpereigene Abwehr auf Fremdstoffe) und unerwünschte Reaktion (= Überempfindlichkeitsreaktion und/oder Sensibilisierung) des Organismus auf bestimmte Stoffe in der Umwelt: die Allergene (Antigene). Viele dieser Allergene stammen aus natürlichen Quellen wie z.B. Blütenpollen, Insektengiften, Tierhaaren, Milben und Nahrungsmitteln. Andere Allergene kommen aus den bekannten Schadstoffen wie zum Beispiel Autoabgase. Unerwünscht ist diese Reaktion, weil sie auf die Dauer krank machen kann: Im Gewebe und in Organen können sich Entzündungsprozesse entwickeln. Wenn Ärzte von einer Sensibilisierung sprechen, dann verstehen sie darunter diese erhöhte Empfindlichkeit — zum Beispiel für verschiedene Arten von Birkenpollen. Nicht bei jedem Menschen muss diese Empfindlichkeit als Allergie in Erscheinung treten, aber wenn sie ein erstes Mal auftaucht, bricht die Überreaktion schon durch kleinste Mengen des Allergens immer wieder aus.

Allergieauslöser — einige von Unzähligen

  • Pollen — der Blütenstaub von Gräsern, Bäumen oder Sträuchern
  • Staubförmige Tierhaare oder -schuppen
  • Hausstaub. Hausstaubmilben sind einen halben Millimeter große, spinnenartige Tiere. Ihre Lieblingsspeise sind menschliche Hautzellen. Ihr bevorzugter Aufenthaltsort ist das Bett. Der getrocknete Kot dieser Milben bildet gemeinsam mit dem üblichen Staub den „Hausstaub“
  • Schimmelpilze
  • Mehl, Zement
  • Nahrungsmittelzusätze
  • Luftschadstoffe, vor allem Formaldehyd, Isocyanate (Schaumstoffe) und Schwefeldioxid
  • Chemikalien in Reinigungsmitteln, Kosmetika etc.
  • Chemikalien am Arbeitsplatz
  • Medikamente, vor allem Penicillin, in die Vene gespritzte Kontrastmittel für Röntgenuntersuchungen, Schmerzmittel mit dem Wirkstoff Metamizol, Mittel zur örtlichen Betäubung, Hautsalben, die Perubalsam enthalten, Bestandteile von Sonnenschutzmitteln

Mögliche Auswirkungen von Allergien

Organe Symptome und Beschwerden
Auge Bindehautentzündung
Schwellung des Lids
Atemwege Schnupfen
Niesreiz
Schwellungen am Kehlkopf und im Hals
Atemnot, Bronchialasthma
Entzündung der Lungenbläschen
Haut Quaddelbildung
Schwellungen
Ekzeme
Neurodermitis
Magen-Darm-Trakt Übelkeit, Durchfall
Entzündung der Magenschleimhaut
Blutgefäßsystem Blutgefäßentzündung
Kreislaufzusammenbruch (Schock)
Blut Zerstörung und Verminderung von Blutkörperchen oder Blutplättchen
Zentrales Nervensystem Fieber
Gelenke Gelenkentzündung
Nieren Nierenentzündung

(Quelle: „Allergien — das Immunsystem auf Abwegen“, Herausgeber: Stiftung Warentest)

Wie entstehen Allergien?

Die „Abwehr“ des Körpers — Unser Immunsystem

Um das Krankheitsbild „Allergie“ zu verstehen, muss man wissen, wie die körpereigene Abwehr arbeitet und was passiert, wenn sie „überschießt“.

Damit Fremdstoffe allergische Reaktionen auslösen können, müssen sie zunächst die äußeren Grenzflächen des Körpers — entweder die Haut oder die Schleimhaut — durchdringen. Haut und Schleimhaut bilden die „erste Verteidigungslinie“ des Organismus. Diese erste Barriere ist jedoch ein durchlässiger Schutzschild. Und dies muss auch so sein, denn mit dem Schweiß werden zum Beispiel Stoffwechselprodukte über die Haut ausgeschieden und in den Lungenbläschen findet ein intensiver Gasaustausch zwischen innen und außen statt. So ist es möglich, dass auch schädliche Stoffe die Haut durchdringen, vor allem aber dort, wo diese bereits vorgeschädigt ist.

Wenn Krankheitserreger es schaffen, die Schutzbarriere „Haut“ zu überwinden, stoßen sie auf eine zweite Verteidigungslinie: das Immunsystem. Dieses „intelligente“ Abwehrsystem kann Krankheitserreger an charakteristischen Strukturen als fremd erkennen.

Es gibt aber auch unerwünschte Antworten des Immunsystems, die den Organismus schädigen, zum Beispiel, wenn es körpereigene Zellen als fremd verkennt: In diesem Fall bekämpft sich der Körper auf selbstzerstörerische Weise (Autoimmunkrankheiten). Der Preis, den der Organismus also für seine Fähigkeit zur Abwehr zu zahlen hat, besteht in der Gefahr von Überempfindlichkeitsreaktionen (Allergien) und von Autoimmunkrankheiten (z.B. Colitis Ulcerosa = Dickdarmerkrankung).

Die häufigste unerwünschte Reaktion unserer körpereigenen Abwehr ist die Allergie. Auch hier bekämpft das Immunsystem körperfremde Eindringlinge. Allerdings überschätzt es in diesem Fall die Gefahren, die von den eingedrungenen Stoffen ausgehen.

Die Organisation unseres Immunsystems

Eine Schlüsselstellung innerhalb des Abwehrsystems nehmen die Lymphozyten (lympho = Lymphe; zyto = Zelle) ein. Es handelt sich bei ihnen um die kleinsten Vertreter der weißen Blutkörperchen. Sie entstehen im Knochenmark (B-Lymphozyten; B = „bone marrow“) und im Thymus (T-Lymphozyten) und reifen zu spezialisierten Abwehrzellen heran. Von dort aus gelangen sie mit den Körperflüssigkeiten in die Bereiche, in denen sich die eigentlichen Abwehrreaktionen hauptsächlich abspielen, zum Beispiel in die Milz und in die Lymphknoten oder das lymphatische Gewebe, zu dem u.a. die Schleimhautoberfläche zählt.

Es wird zwischen einer angeborenen (sie steht uns von Geburt an zur Verfügung in Körperflüssigkeiten als besondere Substanzen und Fresszellen) und einer erworbenen („intelligenten“ = lernfähigen) Immunität unterschieden.

Die erworbene Immunität

Wenn die Lymphozyten ihre Bildungsorte verlassen, sind sie noch nicht hochspezialisiert. Das werden sie erst durch Kontakt mit körperfremden Stoffen: Unter deren Einfluss entwickeln sich zunächst die aus dem Knochenmark stammenden B-Lymphozyten zu sogenannten Plasmazellen weiter. Mit Unterstützung der im Thymus gebildeten T-Lymphozyten sind sie dann in der Lage, abwehrtüchtige Eiweißmoleküle zu produzieren: die Immunglobuline (Globuline = Kügelchen). Ihrer Funktion nach sind sie Antikörper, die mit speziellen Fangarmen gegen körperfremde Stoffe (Antigene oder Allergene) vorgehen. Diese Antigen-Antikörper-Reaktion schafft die Voraussetzung für die Aktivierung verschiedener Abwehrzellen, die eigenständig oder mit Hilfe abbauender Substanzen fremde Eindringlinge vernichten.

Immunglobuline

Alle Antikörper sind Immunglobuline (Ig). Sie werden ihrer Funktion nach in fünf Klassen eingeteilt. Ihre Bedeutung für allergische Reaktionen ist sehr unterschiedlich:

Immunglobulin G (IgG)

Schützt bereits das Ungeborene, da es die „Plazentaschranke“ = das Schutzschild des Kindes gegen Viren und Bakterien überwinden kann.
IgG ist an zwei allergischen Reaktionen beteiligt:

  • Asthma, ausgelöst durch Schimmelpilzsporen (Aspergillose)
  • Entzündung der Lungenbläschen (Alveolitis)

Immunglobulin A (IgA)

Entsteht direkt in den allergenausgesetzten Grenzflächen — vor allem von Lunge und Darm. IgA überzieht zusammen mit den Sekreten die Schleimhautoberflächen und hindert sowohl Krankheitserreger als auch Allergene daran, sich dort festzusetzen und tiefer einzudringen. Bei Erfolg wird die körpereigene Abwehr gar nicht weiter mobilisiert, so dass potentiell allergische Reaktionen unterbleiben. Wenn aber eine Schwächung oder Schädigung der Haut- und Schleimhaut vorliegt, fördert das den Ausbruch von Allergien.

Immunglobuin M (IgM)

IgM befindet sich vor allem in den Blutgefäßen und fördert zusammen mit IgG das Verklumpen von Partikeln und Molekülen, die Fresszellen dann leichter verspeisen können.
Gleichzeitig ist es daran beteiligt, das Aufschaukeln allergischer Reaktionen abzubremsen.

Immunglobulin D (IgD)

IgD wird von „jungen“ B-Lymphozyten gebildet und sitzt auf deren Oberfläche. Seine Rolle bei allergischen Reaktionen ist noch weitgehend unerforscht. IgD kreist mit den Lymphozyten im Blutserum und dient ihnen möglicherweise als Fangarm für Antigene.

Immunglobulin E (IgE)

IgE stammt aus dem lymphatischen Gewebe, das direkt den Atemwegen und dem Magen-Darm-Kanal anliegt, und gelangt von dort aus ins Blut. Obwohl es in sehr kleinen Mengen vom Körper gebildet wird, bringt dieser Antikörper über 90 Prozent aller allergischen Reaktionen ins Rollen.
Für die unangenehmen Auswirkungen der meisten Allergien ist eine spezielle Fähigkeit des
IgE verantwortlich: Dieser Eiweißkörper koppelt sich leicht an jene Körperzellen, die in Haut und Schleimhaut die allergischen Symptome auslösen können. Wenn der Antikörper in dieser Position mit seinen Fangarmen Allergene dingfest gemacht hat (Antigen-Antikörper-Reaktion), beeinflusst er die Funktion verschiedener Zellen und setzt so die Entzündungsreaktion in Gang.

Um zu wissen, wie und wo die Immunglobuline (= Antikörper) funktionieren, und wie sie sich bei den 4 verschiedenen Allergietypen auswirken, sollte man folgendes beachten:

Unser Abwehrsystem kennt zwei Wege der „Immunantwort“:

  1. Humorale Antwort (humor — lateinisch: = Flüssigkeit)
    Die meisten Reaktionen des Abwehrsystems werden von Antikörpern vermittelt, die von B-Lymphozyten beim Eindringen von Allergenen in großer Menge produziert werden. Da diese Antikörper durch
    Körperflüssigkeiten im Organismus verteilt werden, spricht man von der humoralen Antwort.
  2. Zelluläre oder zellvermittelte Antwort
    Bei der zellulären oder
    zellvermittelten Antwort greifen die Abwehrzellen direkt ein. Wenn sich z.B. Allergene an Körperzellen festhalten, können T-Lymphozyten als T-Killerzellen sich an diese ankoppeln und zerstören. In diesem Fall spricht man von der zellulären oder zellvermittelten Antwort, da ganze Zellen — und nicht deren Produkte (= Antikörper) die Eindringlinge attackieren.

Ein weiterer „Schlüssel“: Die Mastzellen

Mastzellen spielen eine Schlüsselrolle beim Auftreten von Allergien. Diese aus dem Knochenmark stammenden weißen Blutkörperchen, die im lockeren Bindegewebe aller Organe (außer im Gehirn) sitzen, werden so genannt, weil sie „bis zum Rand“ kleine, substanzgefüllte Bläschen enthalten.

Zwei Eigenschaften machen sie zu Schaltstellen vieler Allergien:

  • Auf ihrer Oberfläche können beim Eindringen von Allergenen IgE-Antikörper ankoppeln. Beim Erstkontakt sind die Mastzellen nur mit wenigen spezifischen Antikörpern bestückt (Sensibilisierung).
  • Die durch eine Antigen-Antikörper-Reaktion eingefangenen Allergene verändern die Durchlässigkeit der Mastzellen-Membran (Membran = Zellabgrenzung). Sie entlässt die substanzgefüllten Bläschen aus ihrem Innern. Diese Bläschen setzen sodann ihre Substanzen frei: die sogenannten Mittlersubstanzen (= Mediatoren), zum Beispiel Histamin. Die Mittlersubstanzen rufen im umliegenden Gewebe Entzündungsreaktionen hervor.
    Neben diesen „festsitzenden“ Mastzellen gibt es auch „zirkulierende Mastzellen“ (in der Fachsprache „basophile Leukozyten“), die mit dem Blut durch den Körper geschleust werden und in das Gewebe einwandern.

Die Mittlersubstanzen (Mediatoren)

An den meisten Allergiesymptomen direkt beteiligt sind die Mittlersubstanzen, auch Mediatoren oder Entzündungszellen genannt. Sie sind nicht nur an allergischen Erkrankungen, sondern auch an allen anderen entzündlichen Prozessen beteiligt.
Die verschiedenen Mittlersubstanzen unterscheiden sich in ihrer Wirkung. Der bekannteste und am besten untersuchte Mediator ist
Histamin.

  • Seine Ausschüttung aus den Mastzellen der Schleimhaut verursacht in Nase, Mund und Augen Juckreiz und verstärkt die Schleimbildung. In den Bronchien zieht sich die glatte Muskulatur zusammen, so dass es zu Krampf und Atemnot kommt. In der Haut lässt derselbe Mediator juckende Quaddeln und Rötungen entstehen.
  • Der Magen produziert unter Histamineinfluss mehr Magensäure, und der Darm reagiert mit Krämpfen und Durchfall. Histamin kann in hohen Konzentrationen zum Schock führen (siehe anaphylaktischer Schock, weiter unten).
    Mastzellenstabilisatoren und Antihistaminika können seine Freisetzung blockieren.

Die Allergie-Typen

Man kennt 4 Typen von allergischen Reaktionen, die sich in der Zeitspanne zwischen Allergenexposition und Allergieausbruch sowie im Mechanismus der Immunantwort unterscheiden:

Typ I: Anaphylaktische Reaktion oder Allergie vom Soforttyp

Hierunter fallen über 90 Prozent aller Allergien. Die Symptome treten unmittelbar nach Kontakt mit dem Allergen auf. Sie beruhen auf einer gesteigerten Produktion des Antikörpers IgE, der — gekoppelt an Mastzellen im Gewebe — Allergene einfängt. Nach einer Sensibilisierungsphase werden bei späteren Allergenkontakten aus den Mastzellen Mittlersubstanzen frei, die Entzündungen und damit die Symptome von Allergien hervorrufen.

Hierunter fallen über 90 Prozent aller Allergien. Die Symptome treten unmittelbar nach Kontakt mit dem Allergen auf. Sie beruhen auf einer gesteigerten Produktion des Antikörpers IgE, der — gekoppelt an Mastzellen im Gewebe — Allergene einfängt. Nach einer Sensibilisierungsphase werden bei späteren Allergenkontakten aus den Mastzellen Mittlersubstanzen frei, die Entzündungen und damit die Symptome von Allergien hervorrufen.

Typische Erkrankungen bei Typ I:

  • Allergischer Schnupfen
  • Allergisches Asthma
  • Nesselausschlag
  • Angioödem (Gefäßschwellung)
  • Nahrungsmittelallergie
  • Anaphylaktischer Schock (siehe oben)

Typ II: Zytotoxische Reaktion (griechisch: zyto = Zelle, toxisch = giftig)

Bei dieser zellschädigenden Allergieform richtet sich der Angriff gegen körpereigene Zelloberflächen, an die sich kleine, körperfremde Teilchen gebunden haben. Dadurch wurden die Zellen zum Allergen.

Antikörper der Klasse IgG und IgM verbinden sich nicht nur mit dem Fremdstoff, sondern koppeln sich zugleich an Abwehrzellen, die vor Ort das Allergen bekämpfen. Da es Fresszellen schwer fällt, sich vollständige Körperzellen einzuverleiben, werden zellschädigende Enzyme ausgeschüttet. Diese zerstören nicht nur zum Allergen verwandelte Zellen, sondern schädigen zugleich umliegendes Gewebe. Eine allergische Erkrankung ist die Folge.

Haben derart attackierte Körperzellen den Fremdstoff auf ihrer Oberfläche selbst gebildet, handelt es sich um eine Autoimmunerkrankung.

Andernfalls wurde er von außen zugeführt und hat sich an Zellen geheftet. (Allergische Reaktionen auf Medikamente oder deren Abbauprodukte).

Typische Erkrankungen bei Typ II:

  • Schwund weißer Blutkörperchen (Agranulozytose)
  • Zerstörung roter Blutkörperchen (hämolytische Anämie)
  • Blutgruppenunverträglichkeit in der Schwangerschaft

Typ III: Immunkomplexbildung

Unter bestimmten Bedingungen ballen sich Allergene und Antikörper zu mehrgliedrigen Komplexen zusammen, an die bisweilen sogar noch Körperzellen gebunden sind. Hierfür primär verantwortlich ist der Antikörper IgG. Er lockt verschiedene Abwehrzellen und -faktoren an, die zwar durch abbauende Enzyme Immun-komplexe auflösen können, aber zugleich umliegendes Gewebe schädigen (Typ II). Wenn die körpereigene Abwehr nicht in der Lage ist, die Zahl der Immun-komplexe niedrig zu halten, können sich diese in Organen ablagern und dort Entzündungen hervorrufen, etwa in der Niere oder in den Gelenken.

Die Allergiesymptome bilden sich nicht sofort heraus, sondern erst nach einigen Stunden oder Tagen. Dies zeigt sich z.B. bei einer durch Arzneimittel ausgelösten Serumkrankheit oder wenn sich durch wiederholten Kontakt mit Allergenen im Heu, Stroh oder Laub die Lungenbläschen entzünden.

Typische Erkrankungen bei Typ III:

  • Gefäßentzündung
  • Serumkrankheit durch Injektion von Fremdeiweiß
  • Entzündung der Lungenbläschen
  • Entzündung der Nieren
  • Entzündung der Gelenke

Typ IV: Zelluläre Immunreaktion

Reagieren bestimmte Abwehrzellen des Immunsystems, die T-Lymphozyten, mit dem Allergen (also nicht deren Produkte die Immunglobuline oder Antikörper), spricht man von einer zellvermittelten oder zellulären Antwort. Wie bei der Typ II-Reaktion entstehen die Allergene, wenn kleine körperfremde Teilchen (Halbantigene, Halballergene) in den Organismus gelangen und sich mit Eiweißmolekülen von Körperzellen verbinden. Die T-Lymphozyten vermögen es dann mit Hilfe besonderer Zellen, die winzigen Eindringlinge zu erkennen und dingfest zu machen.

Im Kampf gegen den Fremdstoff setzen die T-Lymphozyten Substanzen frei, die nicht nur Entzündungen fördern, sondern zum Beispiel Fresszellen anlocken und aktivieren. „Lymphokine“ heißen diese Mediatoren (Lympho = Lymphe; kinese — griechisch: = Bewegung). Der Name rührt von ihrer Beweglichkeit her.

Wie bei Typ I-Allergien gibt es eine — manchmal lange — Sensibilisierungsphase und eine heftige Reaktion bei jedem neuen Allergenkontakt.

Typische Erkrankungen bei Typ IV:

  • Kontaktekzem (Kontaktdermatitis, Kontaktallergie)
  • Arzneimittel-Ausschlag (Arzneimittel-Exanthem)

Quellen:
„Allergien — Das Immunsystem auf Abwegen“, Herausgeber Stiftung Warentest
„Kursbuch Gesundheit“, Verlag Kiepenheuer & Witsch, Köln
„Mensch — Körper — Krankheit“, jungjohann Verlag, Neckarsulm

Literaturhinweis

Wer sich über das Krankheitsbild „Allergie“ in einem größeren Umfang informieren will, dem empfehlen wir den Ratgeber „Allergien — Das Immunsystem auf Abwegen“. Der Herausgeber dieses für medizinische Laien leicht verständlichen Ratgebers ist die Stiftung Warentest. Im Anhang des Buches finden Sie Informationen über Selbsthilfegruppen und Ambulatorien sowie Literaturhinweise zum Nach- und Weiterlesen. (Bestellnummer: ISBN 3-931908-24-0)

Warnung vor Phishing

Sehr geehrte Leser,

wir möchten Sie hiermit über eine aktuell laufende „Phishing“-Kampagne informieren und das Thema „Phishing“ allgemein noch einmal ins Gedächtnis rufen.

​ Unter „Phishing“ versteht man (vereinfacht gesagt) eine Art von Angriff über das Internet, bei der der Angreifer versucht, Eingabedaten (meist Login-Daten, also Benutzername und Passwort) von Zielpersonen abzugreifen, um sich so Zugang zu Systemen, Portalen o. Ä. zu verschaffen und der Zielperson damit zu schaden oder Zugang zu weiteren Informationen zu erhalten. Meist werden dabei gefälschte Webauftritte benutzt, um die Zielperson dazu zu bewegen, seine/ihre Anmeldedaten auf der vermeintlich vertrauten Website einzugeben. Beispiele sind ein gefälschter Online-Banking Login oder ein gefälschter Webshop, der dem Original jedoch häufig täuschend ähnlich sieht. Erfolgreiche Angriffe bleiben zudem oftmals unbemerkt, wenn Sie keinen direkten Schaden verursachen (z. B. Abbuchung von Geld), sondern zum Beispiel für das Abgreifen von Informationen verwendet werden, was sie besonders gefährlich macht. Weitergehende Infos finden Sie im Netz, zum Beispiel auf Wikipedia.

Um sich vor solchen Angriffe zu schützen, raten wir Ihnen grundsätzlich (dienstlich und privat):

  • Öffnen Sie nur Links, bei denen Sie sich sicher sind, dass diese von einer vertrauenswürdigen Quelle stammen
  • Verwenden Sie für Websites, die Ihnen bekannt sind, bevorzugt Links, die Sie selbst gespeichert haben, anstatt auf Links in E-Mails oder anderen Quellen zu klicken
  • Geben Sie keine Anmeldedaten auf Websites ein, die Sie nicht kennen oder die Ihnen aus sonstigen Gründen nicht vertrauenswürdig erscheinen
  • Überprüfen Sie die Adresse/URL der Website auf korrekte Rechtschreibung, um die Korrektheit der aufgerufenen Seite zu überprüfen
  • Stellen Sie sicher, dass es sich um eine verschlüsselte Verbindung handelt (erkennbar an dem “s“ in https://… am Anfang der Adresse/URL)
  • Achten Sie darauf, dass Ihr Browser beim Aufruf der Seite keinen „Zertifikatsfehler“ meldet
    • Dies kann ein Anzeichen für eine gefälschte oder kompromittierte Webseite sein

Beim Landesamt für Verfassungsschutz Hessen finden Sie darüber hinaus eine PDF über dieses Thema welchem über eine aktuell laufende, bekannte „Phishing“-Kampagne informiert wird. Außerdem wird zur Zeit daran arbeitet, um Sie laufend über aktuell bekannte Cyber-Bedrohungen zu informieren.

 

Igelleistungen – Sinn oder Unsinn

Igelleistenungen sind ärztliche LEISTUNGEN die leider nicht von den Krankenkassen übernommen werden und von den Ärzten direkt mit dem Patienten abgerechnet werden.

Lt. Krankenkassen sind viele der Leistungen nicht in der Sache sicher und diese möchten wie immer gerne sparen aber die Ärzte möchten gerne etwas mehr verdienen und leiden tut wie immer der Patient.

Leider nutzen viele Ärzte oder bestimmte Ärzte und Gruppen diese Leistungen gerne aus und die Patienten werden „etwas“ abgezockt.

 

Unser Problem ist eigentlich was bringt uns die Igelleistung wirklich. Sollte man auf den Arzt hören, Auf den Verstand oder auf die Krankenkassen. Alle möchten das Beste für sich. Ob es Sinnvoll ist oder nicht ist ersteinmal nebensächlich. Die Entscheidung allerdings auch hier und da etwas unter Zwang liegt bei  Patienten. Wir sollten uns genau überlegen und ggf. bei jemanden der sich „vielleicht auskennt“ nachhören was aber leichte gesagt wie getan ist. Was mache ich wenn der Arzt sagt ohne Igel mache ich die andere Sache auch nicht.

Jetzt gibt eine Internetplattform

www.igel-monitor.de

 

vielleicht nütze diese etwas oder bringt etwas Licht ins Dunkle:-)

 

 

Wenn Internet-Seiten nicht mehr erreichbar sind.

Wenn Internet-Seiten nicht mehr erreichbar sind.

Wenn Internet-Seiten nicht mehr erreichbar sind.

Die ‚Wayback Machine‘ ist eine sehr nützliche Hilfe für Ahnenforscher/innen,
da man beim Aufrufen einer Internet-Adresse oft mit „Not Found“, „Error“,
„URL not exist“ und ähnlichem konfrontiert wird.

Im Internet gibt es diese ‚Wayback Machine‘, die seit 1996 ständig das Internet
durchsucht und automatisch neue Internetseiten oder Webseite-Versionen
in ihren Index aufnimmt. Bisher nicht mehr zugängliche Informationen von
Webseiten oder längst gelöschte Homepages können damit im Internet-Archiv
gefunden werden. Sie werden angezeigt, als wären sie noch existent.

Auf der Homepage http://web.archive.org/ wird dazu die gesuchte Internet-
Adresse eingegeben, und angezeigt wird eine Liste von Schnappschüssen
dieser Seite aus den letzten Jahren (maximal ab 1996).

Es geht also tatsächlich nichts verloren.
Und vor allem: es kann auch wiedergefunden werden.

Gefunden bei Siegfried Mühle,